Futurity

Impressionen 2014

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Die verschieden Disziplinen


Halter
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In den Halter-Klassen werden Exterieur und Gänge des Pferdes an der Hand beurteilt, getrennt nach Geschlecht und Altersklasse. Bewertet werden die Balance im Körperbau, die strukturelle Korrektheit (Beinstellung etc.), die Annäherung an den idealen Zucht- und Geschlechtscharakter und die Bemuskelung.

In Hand Trail
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Das In Hand Trail ist eine Prüfung bei welcher das Pferd geführt wird. Im In Hand Trail soll das Pferd in gutem Stil, aufmerksam und vorsichtig Hindernisse überwinden, wie sie auch im Gelände vorkommen können: Tor, Brücke, Bodenstangen, Rückwärtsrichten und Seitwärtsrichten durch verschiedene Hindernisse, Transportieren eines Gegenstandes usw.
Longe Line
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Die Ein- oder Zweijährigen Pferde der ApHCS, APHA und AQHA werden an einer Longe auf jeder Hand in Walk, Jog und Lope resp. Walk, Trot und Canter, wenn sie als Hunterprospect vorgestellt werden, vorgeführt. Der Vorführer hat exakt 90 Sekunden Zeit (nach 45 Sekunden erfolgt der Handwechsel), sein Pferd optimal und in allen Gangarten vorzustellen. Ebenfalls ist eine Exterieurprüfung ähnlich der Halter ein Bestandteil dieser Prüfung. Weiter werden Manieren, Trainierbarkeit und Willigkeit bewertet.

Der Zweck der Präsentation eines Jährlings oder Zweijährigen an der Longe ist, zu zeigen, dass Bewegungen, Manieren/Ausstrahlung/Einstellung und Gebäude des Pferdes, denen eines zukünftigen Westernpferdes gerecht werden.

Belohnt werden sollen deshalb:
1. Die Qualität der Bewegungen
2. Manieren/Ausstrahlung/Einstellung
3. Gebäude geeignet für zukünftige Aufgaben. Das Pferd sollte in Hinblick auf seine Eignung als zukünftiges Westernpferd bewertet werden. Diese Klasse sollte definieren, was es heisst ein zukünftiges „Western Pleasure-Pferd“ oder „Hunter under Saddle-Pferd“ zu sein. Da die Pferde in dieser Klasse Jährlinge und zweijährige sind, wird nicht von ihnen erwartet, dass sie das Verhalten oder die Qualität eines fertigen Show-Pferdes an den Tag legen. Sie sollen sich nur ihrem Alter entsprechend in angemessener Form vor dem Richter präsentieren. Das Reglement zu dieser Klasse
Pleasure
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In der Pleasure werden die Pferde auf Ansage der Richter in Schritt, Trab und Galopp am vernünftig losen Zügel oder mit leichtem Kontakt und ohne starke Hilfengebung des Reiters vorgestellt. Alle Gangarten werden in beiden Richtungen gefordert, Verstärkung in allen drei Gangarten können auf Wunsch des Richters verlangt werden. Ein gutes Pleasure-Pferd hat einen angenehmen Gang, weich und bequem für den Reiter. Es trägt den Kopf in natürlicher Selbsthaltung, entspannt, aber dennoch aufmerksam und bereit, den leichtesten Hilfen des Reiters Folge zu leisten. Bewertet werden in diesem Bewerb hauptsächlich die Qualität der Gangarten und die gleichbleibende Beständigkeit dieser. Die Taktreinheit muss erhalten bleiben in allen drei Grundgangarten, das Pferd soll mit rundem Rükken und weit untersetzender Hinterhand vorgestellt werden. Für ein zu hohes/niedriges Tempo und falschen Galopp werden Strafpunkte vergeben. Die Pferde müssen leicht rückwärts zu richten sein und ruhig stehen bleiben können. Die Wendung zum Handwechsel ist von der Bande weg auszuführen.
Hunter under Saddle
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Der Hunter (Reiter) soll der Aufgabe entsprechend ein williges, leicht zu reitendes Pferd mit raumgreifenden Gängen vorführen. Es soll sich so zeigen wie wir ein Pferd möchten das wir zur Jagd hinter Hunden verwenden. 20 % der Bewertung sollen über Kondition und Exterieur erfolgen. Sattel und Zäumung sind traditionell englisch.
Trail
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Im Trail soll das Pferd in gutem Stil, aufmerksam und vorsichtig und möglichst selbstständig Hindernisse überwinden, wie sie auch im Gelände vorkommen können: Tor, Brücke, Bodenstangen, Rückwärtsrichten und Seitwärtsrichten durch verschiedene Hindernisse, Transportieren eines Gegenstandes usw. Bewertet wird die Manier des Pferdes am Hindernis, Aufmerksamkeit und geringe Hilfengebung sowie die Qualität seiner Gänge. Zwischen den Hindernissen werden auch alle drei Gangarten verlangt. Pluspunkte werden vergeben, wenn ein Pferd Hindernisse mit Stil und in angemessenem Tempo absolviert. Ferner werden Pluspunkte gegeben, wenn ein Pferd die Fähigkeit besitzt, seinen eigenen Weg durch den Parcours zu finden und wenn es dem Willen des Reiters bei schwierigen Hindernissen gehorcht. Jede unnötige Verzögerung beim Annähern an ein Hindernis wird mit Punktabzug bestraft. Während der Prüfung darf der Reiter Pferd und Sattel nicht berühren. Ein neues Richtsystem ermöglicht es dem Richter, wie in Reiningklassen jedes Hindernis schriftlich zu kommentieren.

Reining
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In den Regeln wird die Reining wie folgt definiert: -Ein Pferd zu reiten, heißt nicht nur es zu führen, sondern jede seiner Bewegunzen zu kontrollieren. Ein gues Reiningpferd sollte sich willig führen lassen mit wenig oder nicht sichtbaren Widerstand, es sollte völlig dem Reiter gehorchen. Jede eigene Bewegung muss als mangelhafte Kontrolle ausgelegt werden. Alle Abweichungen von der exakt vorgeschriebenen Aufgabe bedeuten ein Fehlen oder einen vorübergehenden Verlust von Kontrolle und sind deshalb Fehler, die abhängig vom Grad der Abweichung bestraft werden. Außer dem Abzug von Fehlerpunkten soll es Pluspunkte geben. Sie werden für Weichheit, Eleganz, Haltung, Schnelligkeit und die Art, verschiedene Manöver durchzuführen, gegeben. Das heißt dann, wenn Geschwindigkeit mit Kontrolle vereint gezeigt wird. Das erhöht den Schwierigkeitsgrad der Aufgabe und macht damit auch den Ritt für das Publikum spannender und angenehmer anzusehen." Die Vorführung soll weich, schön, schnell und sauber geritten werden, ohne dass man viel von den Hilfen des Reiters sieht. Die Patterns, das sind die vorgeschriebenen Aufgaben, müssen auswendig im Galopp geritten werden und enthalten folgende Manöver:

Zirkel:
Sie sollen rund und an den vorgeschriebenen Stellen geritten werden. Die Unterschiede in den Zirkelgrößen und im Tempo müssen deutlich herausgeritten werden.

Fliegender Wechsel:
Er soll korrekt am Punkt durchgesprungen werden.

Spin:
Das ist eine schnelle Drehung der Vorhand um den inneren Hinterfuß in trabartigen Bewegungen, flach und geschmeidig, nicht gesprungen.

Sliding Stop:
Er wird aus dem Run, dem schnellen Geradeauslauf, aufgebaut. Das Pferd bringt dabei die Hinterhand unter seinen Körper und gleitet mit den Hinterbeinen weiter, die Vorderbeine laufen mit, bis es zum endgültigen Stillstand kommt.

Roll Back:
Aus dem Stop heraus wendet das Pferd auf der Hinterhand um 180 Grad und galoppiert in der Gegenrichtung weiter.

Rückwärtsrichten:
Mindestens 3 Meter. Dies geschieht schneller und länger als in der klassischen Reiterei, manche Pferde laufen dabei fast rückwärts.

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